Feyenoord Rotterdam hat sich am Mittwoch in einem umkämpften, spannenden Champions-League-Spiel gegen Girona mit 3:2 durchsetzen können. ÖFB-Legionär Gernot Trauner wurde bei den Niederländern in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Einen souveränen 3:0-Sieg feierte unterdessen Atalanta Bergamo gegen Schachtar Donezk aus der Ukraine.
Es war ein Champions-League-Abend in Girona, der Spannung bis zur letzten Sekunde garantierte. Nachdem die Spanier gegen Feyenoord Rotterdam zuerst nach 19. Minuten durch David Lopez in Führung gingen, schien für das Überraschungsteam der vergangenen „La-Liga-Saison“ alles nach Plan zu laufen.
Doch dann schockten sich die Hausherren selbst. Ein Eigentor durch Yangel Herrera sorgte schon in der 23. Minute für den Ausgleich der Niederländer. Zehn Minuten später drehte der Treffer von Antoni Milambo schließlich sogar die Partie. Girona war nun völlig von der Rolle.
Feyenoord dreht die Partie
In der 36. Minute bekamen die Gäste noch einen Elfmeter zugesprochen. Doch Girona-Schlussmann Paulo Gazzaniga hielt sein Team im Spiel. Unmittelbar nach Wiederanpfiff brachte David Hancko die spanischen Fans zum Verstummen. Doch sein Treffer wurde schließlich vom VAR einkassiert (52.).
Anschließend nahm Girona das Spiel in die Hand und erkämpfte sich in der 67. Minute einen Elfmeter, bei dem Feyenoord-Torwart Timon Wellenreuther durch eine unglückliche Rettungsaktion ordentlich mithalf. Allerdings machte der Deutsche seinen Fehler wieder gut und hielt den Elfer von Bojan Miovski.
Trauner kommt und sieht den Ausgleich
In der 71. Minute durfte schließlich auch ÖFB-Legionär Trauner das Spielfeld betreten. Nur zwei Minuten später musste er mitansehen, wie Girona der mittlerweile verdiente Ausgleichstreffer gelang. Donny van de Beek war zur Stelle, nachdem Trauner und seine Kollegen nicht sattelfest gewirkt hatten.
Es war aber noch nicht der Schlusspunkt in diesem verrückten Champions-League -Krimi. Denn die Spanier steuerten ein zweites Eigentor bei. Ladislav Krejci beförderte den Ball ins eigene Gehäuse und sorgte so in der 79. Minute für die Entscheidung.
Weniger dramatisch ging es unterdessen in Gelsenkirchen zu, wo Schachtar Donezk seine Heimspiele in der Champions League austrägt. Atalanta Bergamo ließ hier nicht lange auf sich warten. Berat Djimsiti brachte die Italiener in der 21. Minute in Führung. Diese wurde folglich noch auf 3:0 ausgebaut. Der amtierende Europa-League-Sieger ließ nichts mehr anbrennen.
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