Charlie Wurz entschied sich gegen den Aufstieg und für ein neues Team, das heuer schon die Formel 3 gewann: „Ich bin bereit für die Attacke auf den Titel!“
Als Fünfter in Melbourne hat er in seinem ersten Jahr in der Formel 3 aufgezeigt, jetzt macht Charlie Wurz den nächsten Schritt: Er wechselt zum Trident-Team, das heuer mit Leonardo Fornaroli die Meisterschaft holte.
„Sie haben heuer den Titel gewonnen, auch schon 2023“, weiß der 18-jährige Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Alexander Wurz, „ich bin wirklich stolz, für so ein starkes Team fahren zu können – und bereit für die Attacke auf den Titel nächstes Jahr!“ Dafür ließ Charlie sogar den Aufstieg in die Formel 2 sausen: „Wir haben auch schon darüber gesprochen, ob wir in die Formel 2 gehen“, verrät Papa Alex, „aber Charlie hat gesagt, er will das nicht. Er hat keine Angst davor, im Gegenteil – aber ihm ist lieber, dass er vorne unter Druck um die Meisterschaft mitmischen kann.“
Mit dem bisherigen Team Jenzer war das nicht möglich: 2025 hat der Schweizer Rennstall keine Lizenz mehr für die Formel 3, heuer war man mit den Piloten Esterson (Gesamt-21.), Wurz (22.) und Zagazeta (26.) Schlusslicht der Team-Wertung. Aber für das Lernjahr war es ideal. „Wir haben letztes Jahr gesagt, dass man in der Formel 3 meistens zwei Saisonen fährt. Die Trainings braucht man, um alle Strecken kennenzulernen“, erklärt Alex.
Teamchef kennt Charlie
Das Trident Team ist Charlie schon länger bekannt: „Teamchef Maurizio Salvadori kennt Charlie schon aus der Formel 4. Natürlich ist die Erwartungshaltung im zweiten Jahr hoch. Da ist es angenehm, in einem Team zu sein, das die Meisterschaft schon gewonnen hat. Und ab Mitte der Saison sieht man, in welche Richtung es geht.“
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