mEuropas Team hat der Favoritenrolle beim Tennis-Laver-Cup in der Uber Arena in Berlin bisher nicht gerecht werden können. Nach dem zweiten Tag des Events steht die Weltauswahl mit einer 8:4-Führung da.
Am Samstag bezwang Frances Tiafoe den Russen Daniil Medwedew mit 3:6,6:4,10:5. Einen zweiten Welt-Einzelsieg feierte Taylor Fritz mit einem 6:4,7:5 gegen den erschöpften Lokalmatador und Weltranglistenzweiten Alexander Zverev. Für Europa punkten konnte nur Carlos Alcaraz.
Der Spanier wurde seiner Favoritenrolle beim 6:4,6:4 gegen den US-Amerikaner Ben Shelton gerecht. „Ich bin glücklich, weil ich von Beginn an solide gespielt habe“, sagte Alcaraz. Für Shelton gab es aber auch ein Erfolgserlebnis, setzte er sich doch mit dem Chilenen Alejandro Tabilo im abschließenden Doppel gegen Casper Ruud und Stefanos Tsitsipas mit 6:1,6:2 durch. Am Freitag war es nach dem Premierentag des Prestigebewerbes noch 2:2 gestanden. Am zweiten Tag gab es jedoch für jeden Erfolg bereits zwei Punkte.
Drei Punkte für Sieg
Am Sonntag ist jeder Sieg gar drei Zähler wert, somit haben die Europäer bei der siebenten Auflage des an den Ryder Cup im Golf angelehnten Turniers noch immer gute Chancen, den Kopf doch noch aus der Schlinge zu ziehen. Ansonsten würden sie zum dritten Mal in Folge nach London 2022 (8:13) und Vancouver 2023 (2:13) den Kürzeren ziehen. Der Gesamtsieg eines Teams ist bei 13 Punkten fix.
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