"Wann kummt die Sunn?", fragt sich das ganze Land. Grantelnd und bibbernd schleppt sich Österreich dieser Tage durch den Alltag. "Es bleibt noch eine Weile grau", trübt die ZAMG die Laune weiter. Das ist ungewöhnlich. Denn im langjährigen Vergleich (von 1981 bis 2010) sticht der Februar negativ hervor.
Trister Spitzenreiter St. Pölten
Trister Spitzenreiter ist St. Pölten. Hier gab es heuer mit nur 21 die wenigsten Sonnenstunden. Aber auch die Linzer mussten sich im Februar bislang mit nur 26 Stunden Sonne zufriedengeben. Graz (32), Wien und Salzburg (beide 37), sowie Bregenz (39) und Eisenstadt (41) liegen im Städtevergleich im Mittelfeld. Anteilsmäßig die meisten hellen Momente kann Innsbruck mit 59 Sonnenstunden vorweisen, wobei Klagenfurt mit 57 nur knapp dahinter auf dem zweiten Sonnenplatz landet.
Flughafen musste Flüge streichen
Der erneute Wintereinbruch mit starken Schneefällen machte Autofahrern am Freitagmorgen vor allem in Wien und Niederösterreich zu schaffen. Am stärksten betroffen waren die Südautobahn (A2) bei Wr. Neustadt, die Westautobahn (A1) und die Donauuferautobahn (A22). In Wien waren 1.800 Schneeschaufler im Einsatz. Der Flughafen Wien-Schwechat musste Flüge nach Sofia, Bukarest, Budapest und Moskau streichen.
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