Alarmiert von aufmerksamen Nachbarn, denen zwielichtige Gestalten im Stiegenhaus aufgefallen waren, stürmte die Sondereinheit WEGA die Wohnung des Mannes in einem Gemeindebau im Wiener Bezirk Donaustadt. Und tatsächlich fanden sich auf einem Tisch Kokain und Heroin. Der 37-jährige Kroate - selbst süchtig - hatte den elektronischen Hausarrest für Dealergeschäfte ausgenutzt.
Seine Fußfessel ist der verurteilte Hehler nun wieder los, er muss die Reststrafe wieder hinter Gittern absitzen - die Zeit in der Zelle hat der Verdächtige durch den Drogenhandel verlängert.
50 von 1.100 Fußfessel-Trägern wieder zurück in Zelle
General Prechtl, Leiter der Justiz-Vollzugsdirektion, bestätigte den aktuellen Fall und zieht eine Bilanz: "Bisher wurde in etwa 1.100 Fällen die Fußfessel genehmigt. Mehr als 50 Träger mussten aus verschiedensten Gründen aber wieder zurück in die Haftanstalt."
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