Unglaublich, aber wahr: Mag Ingrid Andress bisher vor allem in der Country-Music-Branche oder durch ihre Nachnamens-Gleichheit mit Ursula Andress, dem ersten „Bond-Girl“ überhaupt, bekannt gewesen sein, hat sie es nun durch einen missratenen Auftritt zu weltweiter trauriger Berühmtheit gebracht! Denn in der Rangliste der bizarrsten Gesangseinlagen vor dem Beginn von Baseball-Spielen nimmt ihre montägige Interpretation in Texas ab sofort allemal einen Top-Platz ein …
In den USA ist es durchaus üblich, dass vor großen Sportveranstaltungen gerne einmal der „Star-Spangled Banner“ gespielt oder gesungen wird. Die Ehre, das „MLB Home Run Derby“ mit der altehrwürdigen Hymne einzuleiten, war diesmal mit Andress einer 32-Jährigen zuteilgeworden, die ihren Lebensunterhalt tatsächlich, man mag’s nach der Darbietung nicht glauben, als Country-Musikerin bestreitet …
Vom Start weg traf die US-Amerikanerin kaum einmal einen Ton richtig, selbst bei wohlmeinender Berücksichtigung von etwaigen kreativen Überlegungen vonseiten Andress’ blieb der Gesang bestenfalls schräg. Den Zuschauern auf den Rängen und den Sportlern auf dem Feld war das Unbehagen durchaus anzusehen, ungläubiges Staunen und dezentes Raunen erfüllten das „Globe Life Field“ im texanischen Arlington, normal Heimstatt der Texas Rangers.
„Mir bluten die Ohren!“
Auch online ergossen sich rasch Spott und Häme über der Sängerin Andress, auf Twitter oder YouTube etwa wurde ordentlich ausgeteilt. „Bitte erlaubt ihr nie wieder zu singen!“ oder „Das war die schlechteste Darbietung der US-Hymne überhaupt!“ oder „Mir bluten die Ohren!“ sind nur einige der teilweise sehr blumig formulierten negativen Beurteilungen ...
Andress selbst bat inzwischen um Entschuldigung für ihren Gesang – und schob den misslungenen Auftritt darauf, dass sie betrunken gewesen sei. „Das war nicht ich gestern Nacht“, so Andress auf Twitter. „Ich bitte die MLB, die Fans und das ganze Land, das ich so liebe, um Entschuldigung!“ Sie wolle sich nun in eine Entzugsklinik begeben und dort Hilfe suchen ...
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.