Knapper hätten die Klinger-Schwestern beim Beachvolleyball Welt-Serien-Turnier in Wien nicht in die nächste Runde aufsteigen können. Weniger knapp: die Hosen der Athletinnen. Der bedeutende Trend setzt sich mehr und mehr in der Beachszene durch...
Die rot-weiß-rote Party geht bei den Damen am Wiener Heumarkt auf alle Fälle weiter: Die Beach-Schwestern aus der Steiermark sind trotz zwei Niederlagen in ihrer Gruppe weiter - knapper hätte es nicht hergehen können.Mit einer Differenz von einem Punkt in den direkten Duellen gegen die Teams aus Litauen und Brasilien erreichen sie die Zwischenrunde beim „Elite 16“, dem ranghöchsten Beachvolleyball-Turnier der Welt.
„Es geht darum, was wir taktisch und technisch leisten“
Jetzt soll es für die Beiden erst richtig losgehen. Die tollen Leistungen von Dorina und Ronja Klinger begeistern, in der Fanzone sind sie vorallem für die Kleinsten regelrechte Vorbilder. Auch was die Kleidungs-Trends betrifft: Denn seit heuer auffallend: Die Klinger-Schwestern haben ihre knappen Bikini-Höschen gegen kurze rote Hosen getauscht.
„Wir wollten ein Zeichen setzen an den Sport, an junge Mädchen“, erklärt Ronja, „es muss nicht nur auf enge Höschen geschaut werden, sondern auf das, was wir taktisch und technisch leisten.“ Ein toller Nebeneffekt: „Sie sind sehr bequem. Man muss nicht herumzupfen, keine Angst haben, dass die Hosen verrutschen.“
„Mittlerweile ist alles erlaubt“
Dass der Sport mehr ist, als nur Körperkult zeigen immer mehr Beachvolleyballerinnen neben ihren Top-Performances auch mit ihrem weniger freizügigen Kleidungsstil. „Der Trend setzt sich immer mehr durch“, beobachtet auch Ronja Klinger.
Offiziell ist alles erlaubt, erklärt der sporliche Leiter der Side-Courts, Anton Fichtinger: „Schon seit Jahren dürfen die Spielerinnen mit kurzen, aber auch langen Hosen spielen, solange die Grundfarbe die gleiche ist.“ Auch lange T-Shirts sind erlaubt, das offizielle Spielerinnen-Top muss aber immer darüber getragen werden. Und selbst, wenn man das nicht will: Es können sogar lange offizielle Spielerinnen-Shirts 28 Tage vor Turnierbeginn beantragt werden: „Allein aus religiösen Gründen muss das gewährleistet sein“, erklärt Fichtinger.
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