Die Bilanz ist eindeutig. An den letzten sechs Rennwochenenden hat Sergio Pérez nur 15 Punkte für Red Bull Racing geholt, im selben Zeitraum hamsterte Max Verstappen 119 Zähler. Die Schwäche des Mexikaners könnte den österreichischen Rennstall am Ende des Jahres Millionen kosten.
Denn die Platzierungen in der Konstrukteurs-WM sind viel Geld wert: Die Zahlen sind zwar geheim, doch im Vorjahr soll der Unterschied an Prämien zwischen Platz eins und zwei acht Millionen US-Dollar betragen haben.
Noch liegen die „Bullen“ in Führung. Doch seit Pérez in Imola zu schwächeln begonnen hat, haben sie an diesen letzten sechs Rennwochenenden 111 Punkte geholt, während McLaren im selben Zeitraum dank Lando Norris und Oscar Piastri mit 171 Zählern Riesenschritte machte, als Dritter lediglich noch 78 Punkte hinter Red Bull Racing liegt.
Auffällig ist, dass Pérez seine Wochenenden schon im Qualifying wegwirft – von den letzten sechs schaffte er es nur zweimal in den letzten Abschnitt, dreimal scheiterte er schon im ersten.
Harte Kritik
Kein Wunder also, dass auch Experten wie Ex-Weltmeister Jenson Button sogar bereits den Rauswurf des Mexikaners fordern. Schnelle Alternativen hätte Red Bull genug, so hat Liam Lawson im Vorjahr als Ersatz von Daniel Ricciardo im Alpha Tauri schon gepunktet.
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