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Es hätte Hilfe gegeben

Aus Verzweiflung mit Kettensäge gemordet

Oberösterreich
02.07.2024 06:00

Ein 84-jähriger Linzer war mit der Pflege seiner dementen Frau überfordert und sah nur noch einen Ausweg. Die Wahl der Tatwaffe zeigt, wie entschlossen, aber auch verzagt er gewesen war. Dabei hätte es Hilfsangebote gegeben, die der Senior aber nicht sehen und annehmen wollte oder konnte. Kein Einzelfall, wie eine Helferin berichtet. 

Wie verzweifelt muss man sein, dass man die Person, die man liebt, mit einer Akku-Kettensäge tötet? Unglaubliche Details werden zum Mord an einer 91-jährigen Linzerin bekannt. Denn ihr 84-jähriger Mann war mit der Betreuung der schwer demenzkranken Seniorin und seinem eigenen gesundheitlichen Verfall derart überfordert, dass er nur noch den ultimativen Ausweg sah. Nachdem er auf der Terrasse des Einfamilienhauses in Linz-Ebelsberg die 91-Jährige ermordet hatte, beging der Mann Suizid.

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