Zehnmal ist er in der Formel 1 in Österreich gestartet, achtmal erreichte Riccardo Patrese nicht das Ziel. Dennoch kommt der Vize-Weltmeister von 1992 gerne zu uns, auch gestern zur Präsentation der Nachwuchsförderung „FA Young Driver Programme“ von Formelaustria.at in der Wiener Lugner City. Die „Krone“ bat die Legende dort zum Gespräch.
„Ich mag Österreich, hier hatte ich immer viele Fans“, erinnert sich der Italiener, „der Kurs in Zeltweg war sehr interessant.“ Und gefährlich. „Die Fahrer damals kümmerten sich nicht allzu viel um Sicherheit.“ Heute ist er dankbar, die Zeit überlebt zu haben. Dabei war er mit 256 GP-Starts lange der „Marathon“-Mann der Formel 1, mittlerweile ist er in der Liste mit den meisten Starts „nur“ noch Nummer 10. „Mehr Rennen bedeuten halt mehr Geschäft, und das ist im Interesse des aktuellen Managements.“
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