ATP Queen‘s Club

Ein Tag nach Meilenstein: Murray muss aufgeben

Tennis
19.06.2024 22:42

Andy Murray hat einen Tag nach dem Sieg in seinem 1.000. Einzel auf der ATP-Tour beim Rasen-Tennis-Turnier im Londoner Queen‘s Club verletzt aufgegeben. Der 37-jährige Schotte konnte am Mittwoch schon nach wenigen Games beim Stand von 1:4 gegen den Australier Jordan Thompson nicht weitermachen. Grund dafür waren Rückenprobleme. Nach dem ersten Seitenwechsel hatte sich der fünfmalige Gewinner des Turniers bereits behandeln lassen.

„Ich habe die rechte Seite meines Rückens nach den French Open nicht behandeln lassen. Alle Tennisspieler haben degenerative Gelenke im Rücken, aber bei mir war es überwiegend die linke Seite, so ziemlich meine ganze Karriere lang“, sagte der dreifache Grand-Slam-Turniersieger. Nun macht eben die rechte Seite Probleme, deshalb werde er sich am Donnerstag einer genauen Untersuchung unterziehen. „Dann wird man sehen was getan werden kann“, verlautete Murray.

Murray will bei Olympia antreten
Bei dem traditionellen Vorbereitungs-Event für den Rasenklassiker in Wimbledon hatte der frühere Weltranglisten-Erste am Dienstag sein Jubiläumsmatch gegen den Australier Alexei Popyrin in drei Sätzen gewonnen und seinen 739. Sieg auf der Tour gefeiert. Danach hatte er noch gescherzt, sein Körper habe sich schon einmal besser angefühlt. Der seit Jahren mit einer künstlichen Hüfte spielende Murray hat angekündigt, seine Karriere in diesem Jahr zu beenden. Bei Olympia in Paris will der zweimalige Goldmedaillen-Gewinner im Einzel aber noch antreten. Hinter seinem Einsatz zuvor in Wimbledon steht jetzt ein großes Fragezeichen.

Das Aus im Achtelfinale in London kam auch für Grigor Dimitrow. Der als Nummer drei gesetzte Bulgare zog gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda mit 4:6,6:3,5:7 den Kürzeren. Im deutschen Halle schied Daniil Medwedew überraschend in der Runde der letzten 16 aus. Der letztjährige Wimbledon-Halbfinalist unterlag mit dem chinesischen Aufschlag-Spezialisten Zhang Zhizhen dem Auftakt-Bezwinger von Sebastian Ofner mit 3:6,6:2,6:7(5). Als nächste Hürde wartet der US-Amerikaner Christopher Eubanks, der mit dem Kasachen Alexander Bublik den Titelverteidiger aus dem Bewerb warf.

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