"Krone": Herr Moosbrugger, wie haben Sie den mysteriösen Anschlag erlebt?
Christoph Moosbrugger: Mir kam ein Fahrgast in einem Bus seltsam vor, weil er wissen wollte, wann ich aussteige. Ich verließ den Linienbus 14A und lief über die Straße, um Abstand zu gewinnen. Plötzlich fühlte ich einen furchtbaren Schmerz im Rücken. Ich drehte mich um und erkannte den Typen (gepflegte Erscheinung, Asiate, etwa 1,65 Meter groß, ca. 40 Jahre alt; Anm. der Redaktion) aus dem Bus wieder.
"Krone": Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie nach dem Lungenstich zu Boden sanken?
Moosbrugger: Gedanken an den totalen Kontrollverlust über den Alltag. Ich wusste, ich kann nichts mehr machen oder mir helfen, bekam aber alles mit. Wie Passanten und Polizisten Kompressionen an die stark blutende Wunde anlegen und mich die Rettung ins Spital führt.
"Krone": Was ist das für ein Gefühl, plötzlich wieder in den Medien so präsent zu sein?
Moosbrugger: Normalerweise werde ich nicht so auf der Straße erkannt. Außer von Fans aus Frankreich, weil ich dort in einer sehr populären Serie mitwirkte. Natürlich möchte man lieber mit anderen Sachen in die Öffentlichkeit. Ich hege aber keinen Groll.
Polizei fahndet nach Mann asiatischen Typs
Als verdächtig gilt ein 30 bis 40 Jahre alter Mann asiatischen Typs. Der 1,60 bis 1,70 Meter große Mann war unmittelbar vor der Tat Sitznachbar des Schauspielers in einem Bus der Linie 14A. Der Mann mit rundem Gesicht und von untersetzter Statur war mit hellen Jeans, grünem T-Shirt und einer hellen Jacke bekleidet. Dazu trug er einen gestreiften Schal und einen dunklen Rucksack.
Die Ermittler des Landeskriminalamts bitten um Hinweise unter der Telefonnummer 01/31310-43800.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.