"Das ist ganz blöd gelaufen", so die 66-Jährige. Mehr fällt der Pensionistin nicht dazu ein. Zu Hause ist ihr fad, daher peppt sie ihren Alltag mit Hilfsarbeiten in einem Geschäft für Entsorgungs- und Räumungswaren in der Eßlinger Hauptstraße in Donaustadt auf. Und wenn mal ein Interessent das Lokal betritt, wird sie zur Verkäuferin.
Mit Erfolg - bis zu jenem Zeitpunkt, an dem sich ein Mann für eine historische Hieb- und Stichwaffe interessierte. 75 war auf der Hellebarde zu lesen, Steiner war sich sicher, dass es sich dabei um den Preis der Hellebarde handeln müsse. Der Kunde zahlte und ging.
Zurück blieb die 66-Jährige, die wenig später erfuhr, dass sie gerade eine Leihgabe einer Familie aus Niederösterreich verkauft hatte. Wert: 700 Euro. "Ich flehe den Käufer an, das Stück zurückzubringen", so Steiner.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.