Zum fünften Todestag am Montag erinnert sich Niki Laudas engster Freund Attila Dogudan an Höhen und Tiefen, das Kennenlernen um 3 Uhr früh, den Abschied und Nikis Meinung zum Leben nach dem Tod: „Ich würde eher sagen, er hat zu Toni Faber gefunden. An Gott hat er schon geglaubt. In seiner Version halt.“
Ja, nein, bitte später, bitte in einer Stunde, bitte in zwei, bitte doch erst morgen. Wie oft wir unser Gespräch über mehrere Tage hinweg verschieben mussten, lässt sich am Ende beim besten Willen nicht mehr rekonstruieren. Und würde es nicht um „den Niki“, seinen frühen Mentor und besten Freund und dessen fünften Todestag am Pfingstmontag gehen, Attila Dogudan hätte vermutlich gar nicht erst zugesagt. Zu viel hat der DO-&-CO-Gründer schon wieder zu tun, und Interviews gibt er ohnehin kaum mehr. Nicht einmal über seine Erfolge wie jenen zuletzt: ein Mega-Deal mit Delta.
Der zweitgrößten Airline der Welt, die er nun neben über 60 (!) anderen mit seiner feinsten Küche beliefert. Dogudans Imperium ist mittlerweile Weltmarktführer (mit Standorten in 20 Ländern und 14.000 Mitarbeitern). Auch seine beiden Söhne Attila jun. (40) und Marius (38) sind an Bord.
Schließlich ist es Sonntag geworden. Der 64-Jährige sitzt in seinem Büro am Flughafen JFK in New York mit sechs Stunden Zeitunterschied und muss mittlerweile selbst schon lachen, wenn er vom täglichen Chaos berichtet. Und darüber, was der Niki jetzt schon wieder gesagt hätte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.