Der Unfall trug sich gegen 7.20 Uhr zu, vier in der Halle arbeitende Männer flüchteten umgehend ins Freie - einer von ihnen hatte leichte Verletzungen erlitten. Als die Feuerwehr eintraf, galten allerdings zwei weitere Arbeiter als vermisst. Einer kam später aus eigener Kraft aus der verrauchten Halle, der zweite wurde von den Einsatzkräften geborgen.
Die beiden schwerer Verletzten, 34 und 36 Jahre alt, wurden nach der Erstversorgung durch ein Notarztteam in die Krankenhäuser von Judenburg und Graz gebracht. Einer der Männer hatte einen Beinbruch und eine Platzwunde erlitten, der zweite Brandverletzungen.
Wie Ermittler Harald Stranz am Montagnachmittag sagte, gestaltete sich die Ursachensuche als sehr komplex, u.a. auch, weil man die Verletzten erst am Dienstag einvernehmen könne. Zur Explosion sei es jedenfalls in der Absauganlage gekommen, man ermittle "in Richtung chemischer Prozess".
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