Der Berg- und Skiführer Robert Hochreiter (50) aus Dorfgastein im Salzburger Pongau sowie der FPÖ-Gemeinderat Fritz Mayer (46) aus Hinterstoder im Bezirk Kirchdorf (OÖ) waren Teilnehmer der Manaslu-Expedition des deutschen Veranstalters Amical Alpin und kamen gemeinsam mit anderen Überlebenden der Gruppe in München an. Bei dem Lawinenabgang wurde ein bayerisches Mitglied ihrer Gruppe getötet und weitere deutsche Teilnehmer verletzt.
"Körperlich unversehrt"
Wie der Präsident des Salzburger Bergsportführerverbandes, Günter Karnutsch, mitteilte, stieg Hochreiter "körperlich unversehrt" aus dem Flugzeug und wurde von seiner Frau und seiner Tochter empfangen. Psychisch stehe der Alpinist allerdings noch unter dem Eindruck des tragischen Unglücks am Berg.
Plötzlicher Sonnenschein hatte am frühen Morgen des 23. Septembers nach Tagen mit kaltem Wetter die Lawine auf dem achthöchsten Berg der Welt ausgelöst. Die Schneemassen begruben zwei Camps in etwa 7.000 Metern Höhe. Mindestens acht Menschen wurden getötet, zwei Franzosen und ein Kanadier werden noch vermisst.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.