Charlize Mörz schrieb in Katar rot-weiß-rote Sportgeschichte! Die 18-jährige Mattersburgerin wurde als erste Österreicherin Kunstturn-Weltcupsiegerin. Ein Erfolg, der für sie nicht absehbar war, den sie aber richtig einschätzt.
Ärger war rasch verflogen
Der Wettkampf beim Weltcupfinale in Doha zählte nicht zu den besseren von Charlize Mörz. „Ich bin bei der gymnastischen Serie gestolpert“, weiß die Mattersburgerin, warum es im Finale „nur“ für Platz sieben und damit ihrem Streichresultat reichte. Ein Ärger, der freilich rasch verflogen war, bekam sie doch trotzdem wenig später den Pokal für den Gesamt-Weltcupsieg im Bodenturnen überreicht. Als erste Österreicherin überhaupt im Turnsport!
Schon vorzeitig für Olympia qualifiziert
„Ein Wahnsinn, wenn mir das wer vor ein paar Monaten gesagt hätte, hätte ich ihn ausgelacht, da hätte ich nicht einmal daran gedacht, dass ich Chancen auf ein Podium habe“, erzählt die Siegerin des Weltcups in Baku, wo sie schon vorzeitig ihr Olympiaticket löste. Ist die 18-Jährige jetzt die beste Bodenturnerin der Welt? „Nein“, schmunzelt Charlize, die ihren tollen Erfolg richtig einzuschätzen weiß: „Da im Weltcup heuer für jeden Bewerb noch die letzten beiden Startplätze für Olympia vergeben wurden, haben viele bereits qualifiziert Athletinnen nicht teilgenommen.“
In Rimini Finale als Ziel
Für die bevorstehende EM von 2. bis 5. Mai in Rimini ist der historische Weltcupsieg „natürlich eine zusätzliche Motivation, das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben.“ Das Ziel? „Wenn mir eine saubere und sehr gute Übung gelingt, habe ich gute Chancen aufs Finale – und dort ist dann immer alles möglich.“
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