Das kam überraschend. Zumindest in Sachen Zeitpunkt. Ostligist Draßburg und Coach Michael Porics gehen getrennte Wege. „Co“ Mario Pürrer übernimmt den abstiegsgefährdeten Klub bis Saisonende.
„Es war keine leichte Entscheidung. Aber in dieser Situation die richtige. Wir brauchen einen neuen Impuls, um vielleicht doch noch in der Liga zu bleiben“, sagte Draßburgs Sportlicher Leiter Peter Bauer. Der rot-goldene Ostligst stellte Coach Michael Porics frei. Überraschend, zumindest wenn man sich den Zeitpunkt ansieht. Das Team war im Aufwind, legte auch spielerisch eine sichtbare Entwicklung hin. Das kann selbst die Niederlage im Derby gegen Oberwart nicht schmälern. Und die Lage im Abstiegskampf war schon im Winter prekär, als man nur neun Punkte am Konto hatte. Da hielt man allerdings an Porics fest.
„Wir mussten handeln“
„Das stimmt, aber wir mussten dennoch die ganze Saison bewerten. Uns tut´s leid auch für den Michi, er hat immer alles gegeben und hat uns letztes Jahr auch vor dem Abstieg bewahrt. Danke für seinen Einsatz“, so Bauer. Nachsatz: „Aber wir mussten dennoch handeln.“
Der Zeitpunkt ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber so ist das Geschäft.
Ex-Draßburg-Coach Michi Porics zu seinem Aus
Vorerst übernimmt „Co“ Mario Pürrer die Agenden, wird den ASV in den ausstehenden sieben Runden trainieren. Porics sieht sein Aus sportlich: „Der Zeitpunkt ist vielleicht etwas eigenartig, aber so ist das Geschäft. Ich wünsche dem Klub nur das Beste und hoffe, dass der Klassenerhalt gelingt. Die Mannschaft ist sicherlich intakt und hat einen starken Zusammenhalt.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.