Große Aufregung im schweizerischen Fußball: Fan-Chaoten haben beim Duell des FC St. Gallen mit dem FC Luzern am Ostermontag den nach früheren Ausschreitungen eigentlich gesperrt gewesenen Auswärtssektor „gekapert“! Ein kleines „Osterwunder“? Mitnichten! Die Polizei ließ die Luzern-Ultras gewähren, kapitulierte regelrecht vor den Auswärtsfans …
Rückblick: Nach unschönen Szenen und Randalen zwischen Anhängern der beiden Klubs im Mai 2023 hatte die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren beschlossen, Duelle zwischen St. Gallen und Luzern nur mehr ohne Auswärtsfans durchzuführen. Formal realisiert wurde der Beschluss durch die Sperre der Auswärtssektoren …
Am Ostermontag überlisteten die Luzern-Fans die Behörden allerdings, wie der „Blick“ berichtet, indem sie zu Hunderten Karten für an den Auswärtssektor angrenzende Sektoren Karten erwarben – und kurz nach Anpfiff ihren Einlass in „ihre Kurve“ erzwangen.
„Um die Sicherheit im Stadion zu gewährleisten ...“
Dies war ihnen möglich, weil die Polizei kapitulierte: „Um die Sicherheit im Stadion zu gewährleisten, sah sich die Polizei kurzfristig gezwungen, den gesperrten Gästesektor nach Rücksprache mit dem FC St. Gallen freizugeben“, heißt es. Eine fragwürdige Entscheidung – trotz rund 800 entgegen Verbots angereister Luzern-Fans ...
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