T-Shirts um drei Euro, ein Duschkopf um fünf Euro, Staubsauger um 20 Euro - China-Shops erobern den europäischen Markt. Doch sowohl die Qualität der Produkte als auch die Verbraucherrechte lassen häufig zu wünschen übrig, von „Schrott Commerce“ ist die Rede. Was man tun kann, wenn die Lieferung nicht kommt oder statt Qualität nur Ramsch im Packerl ist und unter welchen Umständen man ein ganzes Jahr vom Kauf zurücktreten darf - Krone+ klärt auf.
„Wir sehen eine deutliche Zunahme an Beschwerden über Dropshipping-Unternehmen“, betont Joachim Kogelmann, Jurist beim Verein für Konsumenteninformation. Beim Dropshipping verkaufen Händler Waren, ohne sie je vorrätig zu haben (siehe Faktenbox). Die Pakete verstopfen mittlerweile sogar die Luftfracht. Jeweils 4000 bis 5000 Tonnen verschicken Temu und Shein jeweils täglich mit dem Flugzeug. Alleine in Deutschland kommen pro Tag 400.000 Pakete an, in den USA sind es 600.000, das stellt die weltweite Logistik auf eine harte Belastungsprobe.
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