Der norwegische Hammerwerfer Eivind Henriksen hat sich beim Müllraustragen verletzt. Jetzt bangt der Silbermedaillen-Gewinner von Tokio, um seine Olympia-Teilnahme. Dabei sollte ihm dort noch einmal der ganz große Wurf gelingen. Seinen Humor hat er aber nicht verloren.
Eigentlich war alles nur eine unliebsame Routine-Angelegenheit: Henriksen wollte schnell die Abfälle vor die Tür bringen und schlitterte dabei doch in einen skurrilen Haushaltsunfall. „Ich bin beim Müllraustragen an der Verandatür auf Eis ausgerutscht und auf meinem linken Knie gelandet. Absolut fantastisch...“, so der 33-Jährige gegenüber dem norwegischen Rundfunk.
Der Hammerwerfer litt sofort unter heftigen Schmerzen und bangt jetzt um seine großen Saisonziele. Schließlich stehen mit der Europameisterschaft im Juni und vor allem den Olympischen Spielen Anfang August zwei wichtige Veranstaltungen vor der Tür. Bei den vergangenen Sommerspielen in Tokio eroberte Henriksen die Silbermedaille und wollte in Paris Gold ins Visier nehmen.
Humor nicht verloren
Trotz seiner Verletzung startete der 33-Jährige ins Trainingslager nach Australien. Dort merkte er gleich, dass hinter den Schmerzen im Knie mehr zu steckte, als eine Prellung. „Ich habe versucht zu werfen, aber es tat doch furchtbar weh“, so Henriksen. Mittlerweile wurde im angeschlagenen Knie eine Schleimbeutelentzündung diagnostiziert.
Er hofft, dass er sich bald von der Verletzung erholt und wieder ins Training einsteigen kann. Die EM hat er insgeheim schon abgeschrieben, hofft aber zu den Olympischen Spielen wieder fit zu sein.
Unterdessen entspannt er sich mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Australien. Sein Humor ist ihm dabei nicht abhandengekommen. So will er auch in Down Under wachsam bleiben: „Man muss vorsichtig sein, wenn man im Einkaufszentrum nach einem Regenschauer mit Badelatschen auf den Fliesen herumläuft. Auch hier bin ich schon ein paar Mal ausgerutscht“, so der Norweger.
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