Ob als Monarch in der Satire-Show „Wir sind Kaiser“ oder als Kabarettist auf der Bühne: Bisher gab sich Robert Palfrader stets von seiner humorvollen Seite. Mit der „Krone“ sprach der 55-Jährige über seine neue Ernsthaftigkeit, seinen spirituellen Lehrmeister und den Umgang mit depressiven Phasen.
„Krone“: Herr Palfrader, Sie gastieren am 9. März mit ihrem Solo-Programm „Allein“ in Bad Tatzmannsdorf. Freuen Sie sich schon darauf?
Robert Palfrader: Und wie! Erstens habe ich durch meinen angeheirateten Onkel Radatz, den Schwager meiner Mutter, burgenländische Familie. Zweitens war ich als Jugendlicher oft bei Freunden in Apetlon, auch „Obaloa“ genannt. Daher weiß ich nur zu gut, was ein Lodiridari, ein Returigucker und ein Hümmitraktor ist - nämlich eine Bohrmaschine, ein Spiegel und ein Hubschrauber (lacht). Außerdem war ich in hunderte schöne Burgenländerinnen verliebt. Nur erhört hat mich keine. Was ihren Liebreiz ausmacht, kann ich nicht sagen, denn so nahe bin ich an keine herangekommen. Ich durfte diese madonnengleichen Wesen, die an mir vorbeischwebten, nur aus der Ferne bewundern. Aber ich war ja auch erst 14. Und jetzt, mit 55, ist es zu spät, weil ich zu blad und schirch bin.
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