Das war ein Turniersieg für Österreichs Eishockey-Nachwuchs, den keiner je vergessen wird! Das Team der „Austria Stars“ krönte seine Teilnahme beim Pee-Wee-Tournament in Quebec City, dem größten Eishockey-Nachwuchs-Turnier der Welt, am Sonntag in der Kategorie AA nach 0:2-Rückstand mit einem 3:2-Finalsieg gegen die Atlantic Selects. 10.000 Zuseher waren beim Finale und bejubelten auch die sechs Steirer im 18-köpfigen rot-weiß-roten Aufgebot.
Das abschließende Feuerwerk über der franko-kanadischen Provinzhauptstadt strahlte doppelt so hell über der rot-weiß-roten U13-Auswahl von Harald Pschernig und Florian Hajek. Denn dieses Turnier ist legendär: Seit 1960 kreuzen die besten Hockey-Kids in Quebec die Stöcke. Superstars wie Wayne Gretzky, Mario Lemieux, Guy Lafleur und Patrick Roy verdienten sich hier ihre ersten Sporen.
1385 „Pee Wees“ schafften bisher den Sprung in die National Hockey League. Bis zu 236.279 Zuschauer kommen pro Turnier ins Videotron Centre und den Pavillon de la Jeunesse. Bei der 64. Auflage waren in fünf Kategorien 120 Mannschaften aus 18 Nationen am Eis. Verwandte (Enkel und Kinder) von 36 NHL-Stars waren als Betreuer im Einsatz, Ex-NHL-Größen wie Doug Gilmour und Vincent Lecavalier gaben Autogramme, die Kids konnten sich mit dem Stanley-Cup fotografieren lassen.
Ganz stolz war der steirische Eishockey-Präsident Philipp Hofer, der selbst als Aktiver 1995 in Quebec gespielt hatte: „Mit David Astner, Laura Nistelberger, Tyler Ira, Leo Brandstätter, Cristiano Weiss und meinem Sohn Julian waren sechs Steirer dabei. Die haben sich beim heimischen Casting unter 45 Bewerbern durchgesetzt und schweben jetzt im siebenten Himmel.“ Denn nicht nur die fünf Turnier-Spiele (AA) wurden gewonnen, auch in den acht Exhibition Games gab’s nur eine 3:4-Niederlage gegen die von Michi Grabner gecoachten NHL-Kids der Arizona Coyotes.
Am Dienstag werden die Austria Stars in Schwechat empfangen. Mit Zdenek Vanek gratulierte bereits der Vater von NHL-Star Thomas: „Mein Thomas war 1998 MVP in Quebec, aber er hat damals das Finale verloren!“
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