Muss ein Säugling nach der Geburt aus welchen Gründen auch immer in die Klinik Innsbruck eingeliefert werden, wird dessen Mama seit 1. Jänner nicht mehr stationär aufgenommen. Einige private Frauenärzte üben harsche Kritik, der zuständige Direktor erklärt diesen Schritt.
Erblickt ein kleines Wunder mit gesundheitlichen Problemen das Licht der Welt und muss zur weiteren Behandlung in die Kinderklinik Innsbruck eingeliefert werden, ist das für die Eltern ein Schock. Bange Stunden bzw. Tage oder gar Wochen müssen sie ausharren und geduldig auf die hoffentlich entwarnende Mitteilung warten, dass ihr Ein und Alles gesund wird.
Bisher konnten die betroffenen Mütter ihre Babys auf die Klinik Innsbruck begleiten. Sie wurden als Wöchnerinnen - so werden Frauen in der Zeit unmittelbar nach der Entbindung genannt - stationär auf der Gynäkologie und Geburtshilfe (auch Frauenklinik) aufgenommen, um Tag und Nacht bei ihrem Baby auf der Kinderklinik sein zu können. Doch mit 1. Jänner dieses Jahres wurde diese Möglichkeit abgeschafft.
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