14.05.2012 10:58 |

Test in Neuseeland

Facebook will Geld für farblich markierte Postings

Facebook testet derzeit in Neuseeland einen neuen Weg, um aus dem kostenlosen Online-Netzwerk mehr Kapital zu schlagen. Nutzer haben dort erstmals die Möglichkeit, mit farbig hervorgehobenen Posts im Nachrichtenstrom hervorzustechen - dafür werden allerdings Gebühren fällig.
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Vergangene Woche musste Facebook einräumen, dass es eine "mobile Schwäche" im Geschäft gebe (siehe Infobox): Immer mehr Nutzer verwenden Facebook von Smartphones und Tablets aus, dort ist aber - noch - keine Werbung zu sehen.

Auch abseits davon zeigten sich Analysten anlässlich des anstehenden Börsengangs Facebooks skeptisch, was die Wachstumsmöglichkeiten des Netzwerks angeht - und die Möglichkeit, aus den insgesamt 901 Millionen Nutzern Kapital zu schlagen.

Nutzer vermuteten Betrugsversuch
So versucht Facebook nun auf verschiedene Arten, die Geldbörsen der Nutzer ins Visier zu nehmen. So wurde vergangene Woche etwa eine App-Plattform angekündigt, nun wurde auch der Test mit farblich markierten Nachrichten in Neuseeland bekannt. Bei den Nutzern kam der zu Beginn nicht gut an: Viele meldeten ihn als möglichen Betrugsversuch.

Facebook testet Zahlungsbereitschaft
Facebook hat inzwischen aber bekannt gegeben, dass es sich um einen offiziellen Test handle. Den Usern werden verschiedene Preise - von kostenlos bis zu zwei US-Dollar (1,60 Euro) - angeboten, um Nachrichten hervorzuheben, wie das neuseeländische Online-Magazin stuff.co.nz berichtet. "Dieser spezielle Versuch sollte einfach das Interesse der Leute an dieser Methode, um mit ihren Freunden (Inhalte, Anm.) zu teilen, austesten", so Facebook-Sprecherin Mia Garlick.

Analysten erwarten nun, dass Facebook weitere Tests zur Zahlungsfreudigkeit seiner Nutzer unternimmt, wie unter anderem die BBC berichtet.

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