Keine Gnade!

Verstappen: „Du musst den Teamkollegen zerstören“

Formel 1
26.09.2023 06:57

Max Verstappen vernichtete auch bei seinem Sieg in Suzuka die Konkurrenz. Währenddessen blühen Spekulationen um seinen „Beifahrer“ Sergio Pérez auf.

Max Verstappen kennt keine Gnade - und schon gar nicht mit seinen Teamkollegen. Alex Albon, Pierre Gasly, Daniel Ricciardo und Carlos Sainz ließ er in seiner seit 2015 anhaltenden Formel-1-Karriere alt aussehen, und auch sein aktueller „Beifahrer“, Sergio Pérez, hat nicht den Funken einer Chance gegen den 48-fachen Grand-Prix-Sieger. Darüber täuschen auch nicht die bislang fünf Rennsiege des Mexikaners hinweg. Allein die Statistik 2023 spricht eine klare Sprache: Sowohl in den teaminternen Renn- als auch Qualifying-Duellen steht es 14:2 für Verstappen, der am Wochenende in Suzuka seinen bereits 13. Saisonsieg gefeiert und Red Bull Racing praktisch im Alleingang zum sechsten Konstrukteurs-WM-Titel geführt hatte.

Klar, der erste Gegner ist dein Teamkollege. Und genauso sieht es Max Verstappen, der schon vor dem Engagement von Pérez Anfang 2021 gemeint hatte: „Mein Vater pflegte immer zu sagen, du musst deinen Teamkollegen zerstören.“

Vater und Sohn: Jos und Max Verstappen (Bild: 2017 Getty Images)
Vater und Sohn: Jos und Max Verstappen

Es gibt keine Jobgarantie
Während die Erfolgskurve von Verstappen weiter steil in den Himmel wächst, unterlaufen Pérez wiederholt teils haarsträubende Fehler. Wie am Sonntag in Suzuka, als er Kevin Magnussen abräumte. Auch wenn Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko darauf bedacht ist zu sagen, dass „Checo“ 2024 im Red Bull sitzen wird, steht doch außer Zweifel, dass der Mexikaner auch abliefern muss. Eine hundertprozentige Jobgarantie gibt es in der „Königsklasse“ des Motorsports nicht!

Sergio Perez steht unter Zugzwang. (Bild: AFP)
Sergio Perez steht unter Zugzwang.

Es darf also weiter spekuliert werden. Speziell wegen Liam Lawson. Der Neuseeländer beeindruckte im Alpha Tauri als Ersatz für Daniel Ricciardo, und Dr. Marko weiß ganz genau, was er an Lawson hat. So mutmaßt etwa Ralf Schumacher beim Internetportal „Formel1.de“: „Die Sache ist am Saisonende geklärt. Checo weiß das. Für mich wäre es logisch, dass Ricciardo 2024 bei Red Bull ins Cockpit klettern wird und Lawson und Tsunoda im RB-Nachwuchsteam Gas geben werden.“

Die Diskussionen werden in zwei Wochen in Katar weitergehen - dann, wenn Max Verstappen seinen dritten WM-Titel fixieren wird!

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

(Bild: KMM)



Kostenlose Spiele