Schwerer Betrug

Olympiasieger täuscht jahrelang Gehirntumor vor

Sport-Mix
10.09.2023 20:27

Eklat um Eric Lamaze. Wie das kanadische Magazin „Horse Sport“ berichtet, soll der Reit-Superstar jahrelang eine Krebserkrankung vorgetäuscht haben, um einen Prozess gegen ihn zu verzögern. 

Hintergrund: Seit mittlerweile 13 Jahren wird dem Olympiasieger im Springreiten von 2008 vorgeworfen, Pferde mit schlechter Qualität für Summen um die 500.000 Euro verkauft zu haben. Einige Jahre später dann die Schock-Meldung: Lamaze soll an Krebs erkrankt sein, die Prozesstermine wurden daraufhin immer wieder verschoben. 

Arzt konnte Sprache gar nicht
Wie sich nun jedoch herausstellte, litt der Kanadier nie unter einem Gehirntumor, die Diagnose sei lediglich erfunden worden, um das Gericht zu täuschen. Dem Superior Court of Justice zufolge seien Ungereimtheiten in den angeblichen Beweisen aufgeflogen sein. So soll der Arzt, der Lamaze einen medizinischen Bericht zu seiner Krankheit ausgestellt haben soll, der Sprache, in der das Dokument verfasst ist, gar nicht mächtig sein - außerdem sei der Name des Doktors falsch geschrieben, heißt es. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Lamaze negativ in den Schlagzeilen landet. Während seiner aktiven Karriere war der mittlerweile 55-Jährige mehrere Male positiv auf Kokain getestet worden, woraufhin er 1996 auch aus dem Olympia-Kader flog. Für seinen Gehirntumor-Schwindel droht Lamaze nun ordentlich Ärger. Um die Kosten der Gegenseite für einen Antrag auf Vertagung zu decken, muss er schon jetzt 30.200 Euro auf den Tisch legen, noch größere Summen werden wohl folgen.

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