So, 19. August 2018

Spannender Ausblick

07.12.2011 23:01

Transparent und flexibel: Samsung zeigt Tablet-Zukunft

Samsung zeigt in einem neuen Konzeptvideo, wie Tablets schon in wenigen Jahren aussehen sollen: Dank AMOLED-Technologie könnten sie nicht nur biegsam, sondern auch durchsichtig sein - quasi intelligente Folien mit unzähligen Anwendungsmöglichkeiten.

Ob Morgenzeitung, Stadtplan, Digitalkamera, Übersetzungsservice oder Handy - AMOLED-Displays sollen in wenigen Jahren verschiedenste Bedürfnisse erfüllen, wie Samsung im Video (oben klicken) vorführt.

Der Konzern zeigt damit, welche technischen Möglichkeiten AMOLED-Displays schon in Kürze bieten sollen. Die organischen Leuchtdioden gelten als Zukunftshoffnung, denn sie sind nicht nur sehr flexibel, sondern auch stromsparend.

Hohe Kosten schrecken bisher ab
Schon seit Jahren experimentieren die Technologieriesen mit OLEDs, Philips etwa stellte bereits 2005 ein erstes E-Paper mit aufrollbarem Display vor, drei Jahre später präsentierte Nokia eine Konzeptstudie eines Handys mit biegbarem Bildschirm. 2010 zeigte wiederum Sony einen Farbbildschirm, der sich um einen Bleistift wickeln ließ. Dennoch haben sich OLEDs bzw. Samsungs AMOLEDs bisher nicht durchgesetzt, denn noch ist ihre Produktion recht teuer.

Vorreiterrolle für Samsung?
Samsung will sich davon allerdings offenbar nicht mehr abhalten lassen. Anfang des Jahres gab der Konzern bekannt, die Investition in organische Leuchtdioden auf 3,6 Milliarden Euro mal als zu verdreifachen. Im März stellte Samsung dann ein AMOLED-Display vor, das sich wie Papier falten lässt - und Ende Oktober kündigte der Konzern schließlich an, er werde schon 2012 das erste Smartphone mit flexiblem Display auf den Markt bringen. Und auch das neueste Video, wenn auch nur eine Konzeptstudie, spricht dafür, dass das südkoreanische Unternehmen auf dem OLED-Markt die Vorreiterrolle übernehmen könnte.

Durchsichtig oder nicht - OLEDs sind im Kommen
Die praktischen Details eines durchsichtigen AMOLED-Tablets sind freilich unklar - wo etwa Kamera, Prozessor oder Akku angebracht wären, ist fraglich. Doch auch wenn es mit der Transparenz im echten Leben hapern würde, die OLED-Technologie dürfte sich schon bald ihren Weg in die Geschäfte bahnen.

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