Sicherheitsausbau S37

Schnellstraße nach St. Veit wird heuer breiter

Kärnten
22.03.2023 15:00

Mit dem heutigen Spatenstich fiel der Startschuss für eines der wohl wichtigsten zukünftigen Verkehrssicherheitsprojekte in Kärnten. Gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Asfinag werden für den Umbau der S37 Schnellstraße im ersten Bauabschnitt 65 Millionen für die Sicherheit investiert.

Mit dem heutigen Tag beginnt der Sicherheitsumbau der S37 Schnellstraße zwischen Klagenfurt und St. Veit. Dabei handelt es sich um ein Bauvorhaben von sechs Kilometer Länge, welches sich auf drei Bauabschnitte aufteilt und die Fahrbahn von 15 Meter auf 20,5 Meter verbreitert. Der erste Bauabschnitt beginnend bei St. Veit Süd, wird das gesamte heurige Jahr in Anspruch nehmen. 65 Millionen Euro sind für die Erstinvestition vorhergesehen. Im kommenden Jahr beginnt der nächste Abschnitt ab St. Veit Mitte.

Auch an die Unglücksopfer wurde gedacht
"Die Sicherheit im Straßenverkehr ist uns ein besonderes Anliegen. Auf dem Straßenabschnitt zwischen Klagenfurt und St. Veit, konnten unglücklicherweise in den vergangenen Jahren sehr viele Tote verzeichnet werden, wobei ich an diesem Freudentag diese nicht verschweigen kann. Die Fahrbahnverbreiterung ist hiermit ein ganz wichtiger Schritt und ein sichtbares Zeichen für eine positive und eine hoffentlich sicherere Zukunft!“, hieß es seitens des Landeshauptmanns Peter Kaiser. 

Das Bauvorhaben, welches nicht nur die Straßenverbreiterung beinhaltet, bezieht sich auch auf die Errichtung von Pannenbuchten und Rastplätzen, welches einerseits ein riesiger Meilenstein sein wird, anderseits aber auch mehr Sicherheit im Verkehr garantiert.

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Für diesen Infrastrukturbereich tragen wir als ASFINAG nicht nur im Sinne der technischen oder planerischen Entwicklung, sondern auch für die wirtschaftlichen Bereiche, Verantwortung.

Hartwig Hufnagl, Vorstand der Asfinag

Soviel wird in die Sicherheit investiert
Im Bereich St. Veit Süd bis St. Veit Nord investieren wir 65 Millionen Euro für das gesamte Bauvorhaben. Im gesamten Jahr investiert die Asfinag in Kärnten 135 Millionen und im nächsten Jahr 175 Millionen für Sicherheit in Kärnten. In den Jahren 2023 - 2028 werden insgesamt 857 Millionen Euro für die Sicherheit auf Kärntens Straßen ausgegeben", so Hartwig Hufnagl.

Einschränkungen müssen in Kauf genommen werden
„Unsere Baustellen sind kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck. Wir müssen in den kommenden 2 bis 3 Jahren auch Einschränkungen für unsere Verkehrsteilnehmer einplanen. Diese müssen aber auch in Kauf genommen werden. Wir können die Straße nur dann bauen, wenn wir laufend immer eine Spur sperren!“, so Alexander Walcher, Geschäftsführer Asfinag Bau Management. 

Auch Brückenneubau und Totalsperren kommen
Um die Verbreiterung der Straße korrekt durchführen zu können, müssen auch die Brücken, welche den Verkehr über die S37 leiten, erneuert werden. In der Zeit des Wiederaufbaus wird mit Behelfsbrücken und einem Ampelsystem gearbeitet, um den Verkehr nicht unnötig aufzuhalten. „An Wochenenden kann es auch zu Gesamtsperren der S37 kommen, die auch leider notwendig sein werden, um den Bauabschnitt so schnell als möglich fertigzustellen. Wir müssen bauen, denn eine Straße baut sich nicht von selbst!“ äußerte sich abschließend Alexander Walcher zum Bauvorhaben. 

Porträt von Kärntner Krone
Kärntner Krone
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