Eva Pinkelnig:

„Ich bin im Hotelzimmer gesessen und habe geheult“

Nordische Ski WM
01.03.2023 21:17

Es war nicht der Tag der Eva Pinkelnig. Zur Halbzeit auf der Großschanze auf Rang sechs liegend hatte sich die Vorarlbergerin im zweiten Durchgang nicht verbessern können und beendete den Tag ohne WM-Medaille. Im Anschluss an den Bewerb gab die 34-Jährige tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt und erklärte, wie sehr ihr der Tag zu schaffen machte. 

Ihr letzter WM Tag setzte Pinkelnig schwer zu. „Ich bin mittags im Hotelzimmer gesessen und habe geheult. Es ist mir nicht gut gegangen. Heute hat mir die Arbeit nicht viel Spaß gemacht beziehungsweise eher das ganze Drumherum. Da habe ich noch viel zu lernen und dementsprechend reicht die Leistung nicht zu einer Medaille. Es hat einfach ganz viel nicht zusammengepasst. Für das ist ein sechster Platz unglaublich cool“, so die sechsfache Saisonsiegerin.

„Ich will einfach heim“
Pinkelnig berichtete von nicht näher bezeichneten Sachen, die schiefgelaufen seien, auch deshalb werde sie sofort die Heimreise antreten. „Ich will einfach heim zu meinen Leuten, die nah an meinem Herzen sind. Es gibt einfach einige Dinge in diesem Jobprofil, die schwer für mich sind, die mich jetzt ein bisschen erdrückt haben, deshalb muss ich weg.“ Danke der zwei Silbermedaillen von der Normalschanze könne sie letztlich aber doch zufrieden abreisen. „Ich habe zwei Silbermedaillen, damit fahre ich heim und werde es genießen.“

Historisches Gold
Während die Mitfavoritin leer ausging, feierte Alexandria Loutitt einen Überraschungserfolg. Die 19-jährige Kanadierin gewann klar vor Titelverteidigerin Maren Lundby (NOR) und holte das erste Sprung-Gold für ihre Land in der WM-Geschichte.

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