Nasser Mohamed ist der bislang einzige Staatsbürger Katars, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität geäußert hat. Wie er nun bekannt gab, habe er während der Weltmeisterschaft bereits mehrere Morddrohungen erhalten. Zudem habe er Angst vor der Zeit nach dem Turnier.
„Die homophobe autoritäre Diktatur in Katar denkt nicht, dass unsere LGBT-Rechte Menschenrechte sind. Sie lassen sich provozieren und warten nur darauf, bis die WM vorbei ist, um sich auf uns zu stürzen“, zitiert „Sport1“ Mohamed.





Katar wird aufgrund dessen homophober Einstellung scharf kritisiert, das Tragen einer „One Love“-Binde würde etwa mit einer gelben Karte bestraft. Dass das Gastgeberland sowie die FIFA Lockerungen angedeutet hatten, bereitet Mohamed eher Sorgen als Aufatmen. Die Privilegien isolieren Homosexuelle nur noch mehr, ist der in Kalifornien lebende Katarer der Ansicht.
Mohamed befürchtet, dass die LGBTQ-Community noch weitere Einschränkungen hinnehmen muss, nachdem die WM beendet und die internationale Aufmerksamkeit zu Ende ist.








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