Proukrainische Haltung
Russen setzen weiteren Promi auf „schwarze Liste“
Wegen ihrer proukrainischen Haltung hatte Russland Hollywood-Größen wie Morgan Freeman, Ben Stiller und Sean Penn bereits mit Sanktionen belegt. Jetzt ist ein weiterer Promi auf der Schwarzen Liste gelandet: Hollywood-Schauspieler Jim Carrey. Doch nicht nur er wurde frisch auf die Strafliste gesetzt. Auch die Schriftstellerin Margaret Atwood aus Kanada findet sich darauf.
Carrey und Atwood stehen auf einer Strafliste mit 100 kanadischen Politikern, Wissenschaftlern, Künstlern und Unternehmern, deren Namen das russische Außenministerium am Montag in Moskau veröffentlichte. Ihnen wird vorgeworfen, an der „Herausbildung des aggressiven antirussischen Kurses“ in Kanada beteiligt zu sein.
Für 100 Personen gilt Einreiseverbot
Viele der Kanadierinnen und Kanadier auf der Liste sind ukrainischer Abstammung und arbeiten in Exilorganisationen mit. Dazu zählt auch Stephan Bandera, der Enkel des ukrainischen Nationalistenführers Stepan Bandera (1909 bis 1959). Für die 100 Personen wie für andere Kanadier, die früher mit Sanktionen belegt wurden, gilt unter anderem ein Einreiseverbot nach Russland. Schauspieler Carrey („Die Truman-Show“) hat mehrfach seine Solidarität mit der Ukraine bekundet. Atwood („Der Report der Magd“) hat an Protesten gegen den Krieg teilgenommen.
Kanada ist international einer der stärksten Unterstützer der Ukraine. Ministerpräsident Justin Trudeau sagte am Montag weitere 500 Millionen US-Dollar (rund 485 Mio. Euro) an Militärhilfe zu.














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