Sportlich war‘s eine eindeutige Angelegenheit. Fan-technisch auch. Aber umgekehrt. Gerade einmal 774 Fans von Manchester City wollten den 4:0-Auswärtssieg in der Champions League am Dienstagabend beim FC Sevilla sehen. Da konnte sich das Heimteam einen kleinen Social-Media-Seitenhieb nicht verkneifen.
Der Tweet erfüllte natürlich mehr als den bloßen Informationsauftrag. Der Seitenhieb kam subtil. Und er saß. Im Netz macht sich Spott über Manchester City breit. Der FC Sevilla hatte während der CL-Partie getwittert: „Die heutige Zuschauerzahl lautet 38.764, darunter befinden sich 774 Manchester-City-Fans.“ Eine Machtdemonstration. Erst recht, da City theoretisch 2300 Karten für Auswärtsfans zur Verfügung standen. Was im Netz unter Anti-Kommerz-Puristen natürlich schnell die These gedeihen ließ, dass City noch so viele Titel holen könne - bei den Fans komme das Team nicht an.
Haaland glänzt wieder
Den Spielern (und vermutlich auch den partiell verhöhnten Fans) wird‘s nach dem Spiel wieder wurscht gewesen sein. Denn auf dem Feld hatten die Hausherren nichts mitzureden. Erling Haaland bewies einmal mehr seine Torjägerqualität, als er zunächst eine ideale Hereingabe von Kapitän Kevin de Bruyne zum 1:0 für City verwertete (20.) und in der 67. Minute das 3:0 besorgte. Für den 22-jährigen Norweger war es bereits sein 25. Tor im 20. Champions-League-Spiel (darunter acht für RB Salzburg 2019/20), in dieser Saison hält Haaland nach acht Pflichtspielen bei zwölf Treffern für Manchester City. Die weiteren Treffer des klar dominierenden englischen Meisters steuerten Phil Foden (58.) und Ruben Dias (92.) bei.
Übrigens: Der Ergebnis-Tweet von Valencia fiel ganz nüchtern aus.
Ganz ohne Seitenhieb.








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