Frankreich-Grand-Prix

Leclerc rast dank Sainz-Hilfe zu Le-Castellet-Pole

Formel 1
23.07.2022 17:04

Charles Leclerc hat sich die Poleposition beim Großen Preis von Frankreich geholt! Der Ferrari-Pilot lag am Ende des Qualifyings auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet 0,304 Sekunden vor Formel-1-Weltmeister Max Verstappen und dessen Red-Bull-Gefährten Sergio Perez. Eine große Hilfe auf dem Weg zur insgesamt 16. Poleposition war für Leclerc Carlos Sainz, der seinem Ferrari-Teamkollegen im entscheidenden Quali-Segment Windschatten gab ...

„Ohne Carlos wäre es deutlich enger geworden“, bedankte sich Leclerc. „Das Auto fühlt sich gut an. Mal sehen, wie es morgen läuft.“ Der 24-Jährige ist in der ewigen Bestenliste der Fahrer mit Polepositions für Ferrari nun Dritter. Nur noch Michael Schumacher (58) und Niki Lauda (23) stehen vor Leclerc, der für Ferrari die erste Pole in Le Castellet seit Nigel Mansell 1990 schaffte.

(Bild: AFP)

Sainz konnte ihm helfen, weil der Ausgang der Qualifikation für ihn irrelevant war. Der Spanier und Haas-Fahrer Kevin Magnussen werden das Rennen am Sonntag nämlich vom Ende der Startaufstellung in Angriff nehmen. Bei beiden Fahrern wurden mehrere Motor-Komponenten über das erlaubte Limit hinaus getauscht, wie der Automobil-Weltverband FIA vor dem letzten freien Training in Le Castellet bekannt gegeben hatte. Damit wurde der automatische Mechanismus mit mehreren Startplatz-Rückreihungen ausgelöst.

Auf dem Circuit Paul Ricard gibt es mehrere Überholmöglichkeiten. Daher haben Sainz und Magnussen auch von den hinteren Startplätzen aus keine schlechten Chancen, WM-Punkte zu holen. Die beiden blieben im finalen Quali-Abschnitt ohne Zeit.

„Das war von Anfang an der Plan, dass ich ihm Windschatten gebe“, sagte Sainz. „Es wird nicht einfach, sich durch das Feld zu arbeiten bei den Temperaturen. Die Reifen überhitzen sehr schnell. Aber ich werde mein Bestes geben.“ Sainz, der Trainingsschnellste vom Freitag, war vor zwei Wochen beim Großen Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring in Spielberg wegen eines Motorschadens ausgeschieden.

Hinter den Top-3 klassierten sich mit Lewis Hamilton (Mercedes), Lando Norris (McLaren) und George Russell (Mercedes) drei Briten. Dahinter folgten Fernando Alonso (Alpine), Yuki Tsunoda (AlphaTauri) sowie die in der Startaufstellung zurückgereihten Sainz und Magnussen.

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(Bild: KMM)



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