30.06.2022 16:50 |

Wirbel in Regierung

Ukraine-Hilfe: Grüner Stratege Herr über Millionen

Stefan Wallner gilt als der grüne Chefstratege der letzten Jahre und harter Verhandler mit der ÖVP. Im April gab der Kabinettschef von Vizekanzler Werner Kogler seinen Abschied aus der Politik bekannt. Vor seinem Polit-Abschied hatte Wallner noch Ukraine-Spenden verhandelt.

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Jetzt hat der frühere Caritas-Generalsekretär einen neuen Beruf oder besser gesagt eine neue Berufung: Bis Ende des Jahres koordiniert er die Ukraine-Hilfe von Nachbar in Not.

Das sorgt innerhalb der Regierung für Aufregung. Denn Wallner hatte noch als Koglers rechte Hand intensiv an dem Ministerratsvortrag mitgearbeitet, an wen die von der Regierung verdoppelten Spenden gehen sollen. Eben komplett an die heimische gemeinnützige Privatstiftung. Dort ist er nun Herr über exakt 41,96 Millionen Euro.

„Wehe, das hätte ein Türkiser gemacht“
Redet man mit Politbeobachtern, fallen Worte wie Compliance-Regeln bzw. Abkühlphase nach der Politik. Und: „Wehe, das hätte ein Türkiser gemacht, da wäre wieder Feuer am Dach.“ Zudem sei es bei der internationalen Entwicklungszusammenarbeit eher unüblich, dass solch eine enorme Summe nicht an internationale Organisationen wie Rotes Kreuz oder UNICEF geht.

Christoph Budin
Christoph Budin
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