100 Jahre eigenständig

Festlicher Reigen zum hundertsten Jubiläumsjahr

Seit 100 Jahren ist Niederösterreich ein eigenständiges Bundesland - und das soll gebührend gefeiert werden. Gemeinsam luden die Spitzen der Landesregierung nun zu einem Ausblick über das heurige Jubiläumsjahr. Ein eigenes Logo wurde ebenso präsentiert wie eine Homepage mit allen Bürger-Infos: www.100-jahre-noe.at

„Das Jubiläumsjahr 2022 beginnt mit einer Herausforderung, weil wir uns noch immer mitten in der Pandemie befinden“, so Johanna Mikl-Leitner. Die Landeshauptfrau: „Aber es soll auch ein schönes Jahr werden, in dem wir als Niederösterreich unsere Eigenständigkeit feiern.“ Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, der Fall des Eisernen Vorhanges und der EU-Beitritt seien prägende Ereignisse gewesen. Diese will man bei zahlreichen Veranstaltungen und Festen – Ende Juni in jedem Bezirk eines – würdigen. Im Herbst werde zudem die Zukunftsstrategie 2030 präsentiert.

Landesvize Franz Schnabl lobte indes den Weitblick des legendären St. Pöltner SP-Bürgermeisters Willi Gruber: „Er hat den Grundstein für die heutige Landeshauptstadt gelegt.“ Doch in der Vergangenheit schwelgen ist ihm nicht genug: Bei allem Fortschritt will er den ländlichen Raum weiter stärken: „Das heißt, Vollbeschäftigung, eine Reform bei der Pflege sowie eine ganzjährige, ganztägige und kostenlose Kinderbetreuung.“

Gemacht, was notwendig war
Für Gottfried Waldhäusl zählen vor allem die Leistungen der vergangenen drei Generationen: „Wir müssen jetzt all jenen Menschen danken, die unser Land geprägt haben. Damals hat niemand gefragt, was kriege ich für meine Leistung, sondern da wurden die Ärmel hochgekrempelt und gemacht, was notwendig war.“

Thomas Lauber
Thomas Lauber
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