Haferdrinks sind wegen der guten Ökobilanz, aber auch wegen des Trends zur bewussten bzw. veganen Ernährung eine beliebte Alternative zur Kuhmilch. Doch sind sie auch gesund?
Haferdrinks sind sprichwörtlich in aller Munde. Der Getreidedrink auf Haferbasis ist besonders für Veganer eine gute Alternative zur Kuhmilch. Ob es sich wirklich um ein „gesundes Lebensmittel“ ohne Schwermetalle und Pestizid-Rückstände handelt, hat die AK Oberösterreich untersucht. In den zehn analysierten Produkten, neun davon bio, wurden keine Pestizide gefunden. Jedoch stießen die Konsumentenschützer in vier Fällen auf Chlorate.
Chlorate sind Salze der Chlorsäure. Die Substanzen könnten beim Menschen dazu führen, dass die Jodaufnahme gehemmt werde und sich damit bei Risikogruppen der Schilddrüsenhormonspiegel verändere.
Das in allen Drinks gefundene Nickel kommt auf natürlichem Weg in den Hafer. Das gleiche gilt für Cadmium, von dem in fünf Drinks Spuren festgestellt wurden. Auch hier seien aufgrund der geringen Konzentration der beiden Schwermetalle keine gesundheitlichen Folgen zu erwarten.
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