02.10.2021 08:06 |

Schutz lässt nach

Immer mehr Vollimmunisierte auf Intensivstationen

Ein internes Papier der Ampelkommission weist offenbar auf die nachlassende Wirkung der Corona-Impfung hin. Denn laut dem Dokument steigt die Zahl der Vollimmunisierten auf den Intensivstationen an.

Aktuell seien 17 Prozent der Patienten auf diesen Stationen voll geimpft, sogar 31 Prozent auf Normalstationen, geht aus dem Dokument hervor, welches der APA vorliegt. Eine Kohortenstudie zum Thema Impfdurchbrüche soll in Kürze abgeschlossen sein, hieß es bei der jüngsten Sitzung seitens der AGES. Es gebe bereits klare Signale, wonach das Ein-Dosis-Regime deutlich weniger wirksam sei.

Deshalb war ja erst jüngst vom Nationalen Impfgremium bei Johnson&Johnson empfohlen worden, alsbald eine Auffrischung entweder mit Biontech/Pfizer oder Moderna vorzunehmen. Zur Altersstruktur auf den Intensivstationen zeigen die Daten der Gesundheit Österreich GmbH, dass die Patienten zunehmend der Altersgruppe zwischen 30 und 59 Jahren zuzurechnen sind.

Ampelkommission: Anstieg der Schul-Cluster
Was die Fortsetzung der Testungen in den Schulen angeht, wird zugestanden, dass bei einigen Bundesländern auch die Stufe 1 möglich gewesen wäre, die mehr oder weniger einen Unterricht wie vor Corona ermöglicht hätte. Jedoch blieb man überall bei Stufe 2, bei der weiter getestet wird. Die Steiermark hatte auf eine niedrigere Einstufung gedrängt, doch wurde mit einem Anstieg der positiven PCR-Fälle im Bundesland erfolgreich dagegen argumentiert.

Ohnehin wurde von der Ampelkommission ein deutlicher Anstieg der Bildungscluster festgestellt. Der Vertreter Tirols in dem Gremium berichtete etwa, dass viele der nur als K2 eingestuften Schüler erkranken. Seitens des Landes Tirol wird es vor diesem Hintergrund für wesentlich erachtet, die derzeitigen Testungen im Schulbereich aufrechtzuerhalten.

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