02.08.2021 08:14 |

Gut durch die Krise

Positiv denken: Optimismus kann man lernen

Besonders in sehr schwierigen Zeiten sind negative Denkmuster hinderlich. Ersetzen Sie diese gegen neue hilfreiche. Wie dies am besten gelingen kann, erklärt eine Expertin und bietet einfache Tipps.

Sie kennen sicher den Spruch: ,das Glas ist halb leer oder halb voll.‘ Wir täten gut daran, uns in Zuversicht zu üben und uns am halb vollen Glas zu erfreuen, egal wie die äußeren Umstände gerade sein mögen", so Hannah Kovska, Business Coach und psychologische Beraterin in Wien und Kärnten.In einer Krise zeigt sich mentale Stärke besonders durch eine optimistische Grundhaltung und Zuversicht. Wer dies nicht schon von Klein auf praktiziert, kann es auch später noch lernen.

Weg zu einer positiveren Lebenseinstellung
Vieles von dem, was uns nicht gut tut, sind unsere Denkgewohnheiten und Einstellungen. Diese sollten wir immer wieder überprüfen und hinderliche gegen neue hilfreiche ersetzen. Die Expertin Hannah Kovska hat ein paar Vorschläge, die jeder selbst leicht anwenden kann. Wichtig ist, hoffnungsvoll zu bleiben. Machen Sie sich bewusst, dass auch diese Krise vorübergeht und sich wieder neue Möglichkeiten zeigen werden.

  •  Setzen Sie sich kleine erreichbare Tages- und Wochenziele im Familienleben, Job oder Sport. Eine gewisse Tages- und Wochenroutine gibt Struktur.
  • Halten Sie Ausschau nach Glücksmomenten, nehmen Sie kleine Freuden des Alltags bewusster wahr.
  • Bleiben Sie in Kontakt mit Familie oder Freunden. Kommunizieren Sie regelmäßig mit mindestens einem Menschen, evtl. über Telefon oder online.
  • Unterstützen Sie eine Person in Ihrem Umfeld. Anderen Menschen zu helfen gibt das Gefühl, etwas Sinnvolles tun zu können.
  • Konzentrieren Sie sich auf die guten Dinge im Leben, statt sich nur mit Schwierigkeiten zu beschäftigen.
  • Machen Sie bewusste Pausen vom Medienkonsum, dem Lesen und Hören der meist besorgniserregenden Nachrichten.
  • Eine passende Entspannungsmethode suchen. Dies hilft, den Stress zu reduzieren und mehr Ruhe in sich zu finden.
  • Täglich an die frische Luft gehen. Bewegung und Sport setzen Glückshormone frei.
  • Nur maximal 3-5 Minuten am Tag grübeln. Sorgenvolle Gedanken und Ängste produzieren Stresshormone.
  • Fragen Sie sich: Wofür ist diese schwierige Situation jetzt gerade eine Gelegenheit, die ich nutzen könnte?
  • Führen Sie einen stärkenden und liebevollen inneren Dialog mit sich selbst. Vorwürfe bringt Sie nicht weiter. Nach vorne schauen statt in den Rückspiegel.
  • Jeden Abend 3 bis 5 Dinge aufschreiben, wofür Sie dankbar sind. Nichts ist selbstverständlich.
Regina Modl
Regina Modl
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