In Internetcafé

Chinese stirbt nach drei Tagen Computerspielen

Web
22.02.2011 14:44
Ein etwa dreißig Jahre alter Chinese ist nach einem Spiele-Marathon in einem Internetcafé nahe Peking gestorben. Drei Tage lang hat der Mann fast ohne Unterbrechung am Computer gesessen und gespielt, bis er schließlich ins Koma fiel und nicht mehr aufwachte.

Wie die Tageszeitung "Beijing Times" am Dienstag berichtete, hatte er seinen Platz am Computer drei Tage und Nächte kaum verlassen, nicht geschlafen und so gut wie nichts gegessen. In einem Monat hatte er umgerechnet mehr als 1.100 Euro für Internetspiele ausgegeben.

In China nutzen mehr als 450 Millionen Menschen das Internet. Nach Angaben von Forschern sind 33 Millionen junge Chinesen süchtig nach Internetspielen. Die Regierung hat inzwischen zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den boomenden Markt für Online-Spiele zu regulieren und die Nutzung durch Jugendliche zu reduzieren.

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