Vielmehr müssen die Österreicherinnen nach der klaren Abfuhr gegen den Gruppenfavoriten mit in den drei Partien nur insgesamt zehn gewonnenen Games nun trachten, nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. "Die Niederlage ist keine allzu große Überraschung. Unser Ziel muss jetzt sein, in der Klasse zu bleiben", erklärte ÖTV-Kapitän Jürgen Waber. "Vom Aufstieg zu reden, wäre jetzt ein bisschen unverschämt. Genauso gut könnte man sagen, das Österreich Fußball-Weltmeister wird."
Im Vorjahr war ein Auftaktsieg gegen die Weißrussinnen die Basis zum überraschenden Gruppensieg, diesmal war die Waber-Truppe weit davon entfernt. Patricia Mayr-Achleitner unterlag Olga Goworzowa 2:6, 1:6, ehe Sybille Bammer gegen Wictoria Asarenka 4:6, 1:6 verlor. Im Doppel zogen Sandra Klemenschits und Mayr gegen Darja Kustowa/Tatjana Putschek gar mit 0:6, 2:6 den Kürzeren. Mayr war für die an Grippe erkrankte Melanie Klaffner eingesprungen.
Bammer war gegen Asarenka 0:4 in Rückstand geraten, holte gegen die Weltranglisten-Neunte auf 4:5 auf, ab da gelang ihr aber nur noch ein Game-Gewinn. "Sie haben im zweiten Satz lange Zeit auf Augenhöhe gespielt, aber leider hat Sybille die unerzwungenen Fehler gemacht und Asarenka die Punkte."








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