15.05.2021 09:13 |

Bereit fürs Aufsperren

Unter strengen Regeln bald wieder ins Schwimmbad

Auch für die Tiroler Bäder ist die Trockenperiode mit nächster Woche vorbei. Unter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen ist Schwimmengehen bald wieder möglich. Die Betreiber geben sich zuversichtlich und auch die Tiroler sind froh, dass sie bald wieder ins Frei- oder Hallenbad dürfen, wie eine Umfrage zeigt.

Drei Viertel der Tiroler freuen sich, wenn die Schwimmbäder wieder aufsperren dürfen und werden sie auch besuchen. Das zeigt eine Umfrage unter 500 Teilnehmern, durchgeführt vom Institut für Marktforschung und Datenanalysen IMAD. „Während etwa jeder Zehnte angab, coronabedingt heuer aufs Schwimmen zu verzichten, sind vor allem jüngeren Befragten, Stadtbewohnern und Familien geöffnete Bäder wichtig“, erläutert die IMAD-Geschäftsführerin Barbara Traweger-Ravanelli.

Badevergnügen mit Einschränkungen
Wasserratten können sich freuen: Die Badeanstalten dürfen am 19. Mai wieder aufsperren. „Allerdings mit großen Wermutstropfen und einigen Einschränkungen“, sagt Ulrich Mayerhofer, Berufsgruppenobmann der Tiroler Bäder, bei einer Pressekonferenz im Innsbrucker Tivoli.

So gilt für den Besuch von Frei-, See- oder Hallenbädern künftig die 3G-Regel, außerdem braucht es in jedem Schwimmbad einen Covid-19-Beauftragten und ein Präventionskonzept. In der Gastronomie herrscht Registrierungspflicht, wenn man länger als 15 Minuten im Restaurant verweilt. Im Freibad muss ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden, sei es auf der Liegewiese oder im Becken.

Für die Hallenbäder gestaltet sich die Situation schwieriger. Hier gilt Registrierungs- und Maskenpflicht außerhalb der Feuchträume, eine Person benötigt zudem 20 Quadratmeter Platz.

Einige Maßnahmen nur schwer umsetzbar
„Mit diesen Regeln kämpfen die Hallenbäder sehr, einzelne werden nicht öffnen“, erklärt Mayerhofer. Ebenso viele öffentliche Saunen.

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Es ist praktisch unmöglich, eine Saunaanlage bedarfsgerecht zu betreiben.

Ulrich Mayerhofer, Berufsgruppenobmann der Tiroler Bäder

Mit den vorgegebenen Maßnahmen „ist es praktisch unmöglich, eine Saunaanlage bedarfsgerecht zu betreiben“, so der Berufsgruppenobmann. Noch lassen die neuen Maßnahmen einigen Interpretationsspielraum zu. Die Bäderbetreiber sind aber zuversichtlich, dass bald konkretere Regelungen folgen.

Nicole Greiderer
Nicole Greiderer
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