25.04.2021 11:55 |

Naafkopf-Riesentorlauf

2022 winkt ein Duell der Ländle-Skigiganten

Corona verhinderte den für heute geplanten Naafkopf-Riesentorlauf des WSV Nenzing. Wie bereits im vergangenen Jahr. Nun gibt es allerdings im Hinblick auf 2022 großartige Nachrichten: Die erste Vorarlberger Skilegende hat ihr Antreten bereits angekündigt – und will noch weitere Ländle-Legenden mobilisieren.

„Sehr schade. Nächstes Jahr fahre ich nach 42 Jahren dann wieder mal mit“, postete Marc Girardelli unter jenen Facebook-Eintrag des Wintersportvereins Nenzing, der den Zeitungsartikel der „Krone“ vom vergangenen Freitag zum legendären Naafkopf-Riesentorlauf im Nenzinger Himmel zeigt.

Ein Anruf beim 57-jährigen Lustenauers ergab: „Gira“ ist es komplett ernst mit seiner Ansage. „1979 bin ich zum ersten und bislang einzigen Mal beim Naafkopf-Riesentorlauf am Start gewesen“, verrät der vierfache Weltmeister. „Nachdem ich 1976 als 12-Jähriger zum luxemburgischen Skiverband gewechselt war, gewann ich zwar einige Schülerrennen, der Sieg im Nenzinger Himmel war dann allerdings ein größerer Erfolg. Das war für mich fast wie ein Licht am Ende des Tunnels und hat mir viel Motivation gegeben.“

Aus diesem Grund wollte Marc, der mittlerweile auch den WSV Nenzing mit seiner Marc PROTEAM-Skibekleidung ausstattet, bereits 2019 sein Naafkopf-Comeback geben. „40 Jahre nach diesem tollen Erlebnis wollte ich wieder dabei sein“, erzählt der fünffache Gesamtweltcupsieger. „Leider musste das Rennen damals wetterbedingt abgesagt werden.“

Kommt es zum Duell der Ländle-Skigiganten?

Nun soll es 2022 mit der Rückkehr in den Nenzinger Himmel klappen. Gut möglich, dass Girardelli nicht der einzige Vorarlberger Skigigant sein wird, der beim Traditionsrennen - das erstmals 1936 ausgetragen wurde - ein Comeback gibt. „Ich werde bei Hubert Strolz und Mario Reiter nachfragen, ob sie nicht auch mitmachen“, kündigt Marc an.

Großartige Neuigkeiten, über die man sich verständlicherweise auch beim WSV Nenzing freut. „Es ist schön zu hören, dass solch große Namen immer noch Interesse an unserer Veranstaltung haben“, sagt WSV-Obmannstellvertreter Hannes Kager. „Es zeigt auch, dass nicht nur der Naafkopf-Riesentorlauf selbst, sondern auch seine ehemaligen Teilnehmer etwas ganz Besonderes sind. Beinahe wie eine Familie." 

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