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Pep Guardiola wütet: „Die UEFA kümmert es nicht“

Pep Guardiola reicht‘s! Der Star-Coach von Manchester City wütet gegen die UEFA und deren Champions-League-Reform. Grund: Die noch höhere Anzahl an Spielen und die damit drohenden Verletzungen. „Aber das kümmert die UEFA gar nicht“, so der Spanier im Video oben.

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„Die UEFA weiß es, kümmert es sie? Absolut nicht“,so Pep Guardiola nach der gescheiterten Super League. Die UEFA hatte am Montag die Champions-League-Reform verabschiedet. Nun sollen 36 statt 32 Teams teilnehmen, die Anzahl der Spiele insgesamt steigt von 125 auf 225 - das bringt den Vereinen und Verbänden höhere Einnahmen durch die Fernsehübertragungen, aber wohl auch mehr Verletzungen.

Aber es gab auch viel Kritik für das Gegenmodell, die Super League! So wäre das Gesamtbild des europäischen Spitzenfußballs nach Meinung von Axel Hellmann, Vorstandssprecher des deutschen Ligaclubs Frankfurter Eintracht, in den vergangenen Tagen „katastrophal“ gewesen. Man müsse „erstaunt sein, mit welcher Unprofessionalität die Klubs, die die Super League angestoßen haben, vorgegangen sind“, kritisierte der Jurist in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag).

Auch die Reform der Champions League durch die UEFA, die von 2024 an greifen soll, kritisierte Hellmann. „Was mich an dieser Reform am meisten stört, ist nicht so sehr, dass man auf eine 36er Tabelle einschwenkt, das kann man noch nachvollziehen. Aber wenn es den Weg der nichtsportlichen Qualifikation gibt, also der Zugang über Koeffizienten für historisch erbrachte Leistungen oder Wildcards erfolgt, dann ist das der Einstieg in einen ‘closed shop‘“, meinte Hellmann, der seit Juni 2012 Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG ist.

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