Betrug im doppelten Sinn: Eine Bande köderte Leichtgläubige mit angeblich todsicheren manipulierten Sportwetten. Doch weder wurden Spiele gekauft noch Wetteinsätze platziert. So erleichterten die Täter, von Bosnien aus, Hunderte Opfer (auch zahlreiche rot-weiß-rote „Glücksritter“) um mindestens 300.000 Euro.
Ein Heer an Spezialkräften rückte im Zuge von „Operation Vector“ in Bosnien aus – acht Hauptverdächtige wurden bei den insgesamt 26 Razzien verhaftet. Die Vorwürfe: Betrug, Geldwäsche, Erpressung.
In halb Europa auf Opferfang
Seit Oktober des Vorjahres soll die Gaunerbande über Social-Media-Plattformen versteckt Werbung mit illegalen Sportwetten betrieben haben – und so in halb Europa auf Opferfang gegangen sein. Ihr Köder: angeblich gekaufte Sport-Matches, und somit eine „todsichere“ Wett-Investition.
Hunderte Leichtgläubige in halb Europa, darunter auch zahlreiche Österreicher, sollen sich hoffnungsvoll auf das illegale Geschäft eingelassen haben. Ihre Wetteinsätze sahen sie freilich nie wieder. Der Gesamtbetrugsschaden: mindestens 300.000 Euro.
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