22.11.2020 10:07 |

Schulkommunikation

So meistert SchoolFox die Lockdown-Herausforderung

Bereits im ersten Lockdown hat die Schulkommunikationsplattform SchoolFox erfolgreich mehr als 2500 Schulen beim Fernunterricht geholfen - und in dieser Zeit sogar das gesamte Service mit allen wichtigen Funktionen kostenlos angeboten. Weil mittlerweile mehr als die Hälfte aller heimischen Schulen die Plattform nutzen, stellte der neuerliche Lockdown das Unternehmen mit Sitz in Wien vor enorme Herausforderungen. Nach Service-Einschränkungen in den ersten 12 Stunden funktioniere mittlerweile alles stabil, wie man bei Fox Education gegenüber krone.at betonte. Auf die zweite Woche des Distance Learning blicken die Betreiber, die sich ihrer Verantwortung über die gerade in Corona-Zeiten kritische Infrastruktur der Schulkommunikation bewusst sind, optimistisch.

Bei Features wie Video-Unterricht, moderierten Gruppendiskussionen, dem integrierten Cloud-Speicher „FoxDrive“ oder schulweiten News, als schwarzes Brett für wichtige Schulinformationen, sei das Ziel verfolgt worden, auch außerhalb des Schulgebäudes den Schulalltag im zweiten Lockdown weiterführen zu können. Fazit nach der ersten Lockdown-Woche: SchoolFox sah sich mit massiv steigenden Server-Zugriffen und damit verbunden einer Vervielfachung der Kosten konfrontiert.

„Zugriffe in wenigen Minuten massiv angestiegen“
Wobei der Hintergrund durchaus positiv gewertet werden kann, denn im Unterschied zum März-Lockdown verzeichnete Fox Education diesmal ein weit höheres Nutzeraufkommen. Server- und Supportkapazitäten mussten dringend aufgestockt werden, um diese Infrastruktur im Lockdown stabil gewährleisten zu können.

„Nach Verlautbarung der Lockdown-Maßnahmen sind die Zugriffe, also Nachrichten- und Datenübertragung von tausenden Schulen und deren knapp 1 Million Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen in wenigen Minuten massiv angestiegen. Obwohl wir uns auf die Schulschließungen vorbereitet haben, kam es, aufgrund des Ansturms, in den ersten 12 Stunden zu Service-Einschränkungen“, räumt David Schalkhammer, CEO von Fox Education, ein.

80 % der User zufrieden oder sehr zufrieden
„Nach mehreren Updates die Nacht über, konnten wir die Systeme soweit optimieren, dass diese gleich darauf wieder nachhaltig stabil funktionierten“, ergänzt der für die Produktentwicklung zuständige Schalkhammer. Auch der Video-Unterricht habe nach einer kurzen Anlaufphase „optimal funktioniert“, was Umfragen direkt nach dem jeweiligen Video-Unterricht belegen würden. Demnach seien 80 % der User zufrieden oder sehr zufrieden.

Ihrer Verantwortung über die kritische Infrastruktur der Schulkommunikation offenbar sehr bewusst ist, entschuldigte sich Fox Education in „Sorry-Postings“ auch in den sozialen Netzwerken bei den Usern für die vorübergehenden Schwierigkeiten. Zudem wurde eine Status-Page eingerichtet, „um die aktuelle Verfügbarkeit jederzeit sehr transparent überprüfen zu können“, wie Julian Breitenecker, CEO und für die Kundenzufriedenheit und Kommunikation zuständig, anmerkt.

Unabhängig von Behörden und US-Konzernen
„Fox Education finanziert sich ausschließlich aus Lizenzeinnahmen. Solche Zugriffszahlen brauchen enorme Server- und Supportkapazitäten, die hohe Summen verschlingen und nicht leicht zu stemmen sind. Dafür sind wir unabhängig von Behörden oder US-Konzernen. Als 100% europäisches Unternehmen wollen wir alle unsere Services ohne die Einbindung von Microsoft, Google & Co anbieten. Denn nur so können wir wirklich datenschutzkonform sein“, betont Stefan Siegl, CEO und für Marketing und Sales zuständig.

„So können wir sehr optimistisch in die zweite Woche des Distance Learnings blicken.“

 krone.at
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