Fußball

SKN fordert Rapid

Ibertsberger: Auf Didis Spuren am Traisen-Ufer

Rapids Trainer Didi Kühbauer warnt vor dem heutigen Gegner St. Pölten - wohl auch, weil die Niederösterreicher unter Coach Robert Ibertsberger schon (fast) wieder so erfolgreich sind wie in seiner Ära ...

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„Wir waren in der ersten Hälfte nicht existent - und dennoch haben sie uns nicht wehtun können.“ Eine Woche hatte Didi Kühbauer Zeit, den lange Zeit schläfrigen Auftritt beim 1:1 in Graz zu analysieren. Am Ende blieb auch eine positive Erkenntnis. Dennoch fordert Rapids Trainer heute in St. Pölten eine Reaktion: „Wir müssen ab der ersten Minute voll da und in den Zweikämpfen präsent sein. Sonst erleben wir eine böse Überraschung.“ Nachsatz: „Wir können jeden schlagen, Salzburg nur mit einem außergewöhnlichen Tag. Aber wir können auch gegen jeden verlieren.“

Personell sind bei Rapid keine Umstellungen zu erwarten. Demir bleibt wohl auf der Bank, ist als Joker eine größere Waffe. Kitagawa, Knasmüllner und Co. drängen sich noch nicht wirklich auf. Kühbauer: „Aber wir werden noch alle Spieler brauchen.“

Letzte Saison gab‘s gegen die Niederösterreicher keinen Sieg (0:1, 2:2) - dafür jetzt Lob für die Truppe von Robert Ibertsberger: „Sie machen auf beiden Seiten einen guten Job.“ So gut, dass St. Pölten bereits saisonübergreifend seit 414 (!) Minuten ohne Gegentor ist. Nur ein Trainer war mit dem SKN noch erfolgreicher. Richtig: Kühbauer. Er blieb von Mai bis September 2018 gleich neun Spiele (7 Siege, zwei Remis) ungeschlagen.

Ibertsberger also auf Didis Spuren am Traisen-Ufer? „Abwarten“, bremst der Salzburger, der trotz vieler Zu- und Abgänge schnell Stabilität in sein Team brachte. „Wir hatten auch eine lange Vorbereitung.“ Erstmals konnte er einen Kader nach seinen Vorstellungen formen, beim WAC und bei der Austria war dies nicht der Fall gewesen - dennoch passten die Ergebnisse.

„Der Fußball muss in jeder Situation einfach und klar vermittelt werden“, lautet sein Rezept. Jenes gegen Rapid? „Mit hoher Intensität ans Werk gehen, dann bekommen sie Probleme.“

Rainer Bortenschlager/Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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