Schlechtes Karma?

GC Zürich für unwürdiges Aus Djuricins „bestraft“

Fußball International
04.08.2020 12:11
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Letztlich bleibt es eine Saison für die Geschichtsbücher, in enttäuschender Hinsicht - der einst so stolze Grasshoppers Club Zürich muss mindestens ein weiteres Jahr in der schweizerischen Zweitklassigkeit zubringen! Ein 0:6 (!) im letzten Saisonspiel daheim (!) gegen den FC Winterthur „beraubte“ die Zürcher auf den letzten Drücker der so sehr ersehnten Rückkehr in die Super League - der mehr als bizarre Rauswurf von Goran Djuricin im Frühjahr nach gerade einmal zwei Partien erwies sich als letztlich völlig „für die Fisch‘“ ...

Als „Gogo“ Djuricin Anfang Februar von Grasshoppers-Sportchef Fredy Bickel, seinem früheren Vorgesetzten beim SK Rapid, als neuer Trainer vorgestellt wurde, lagen die „Hoppers“ punktgleich mit dem Zweiten FC Vaduz auf Platz drei. Nach einem Sieg und einer Niederlage in den ersten beiden Partien unter Djuricins Führung hatte sich an der Situation nichts verändert.

Was dann passierte, lässt einen staunen, was in der Schweiz so alles möglich zu sein scheint: Erst wurde Djuricins Vertrauter Bickel nach einem Investorenwechsel abgesägt und durch den früheren Rapid-Scout Bernard Schuiteman ersetzt - und einen Monat später musste auch der Trainer gehen. Angeblich, weil er zwischenzeitlich in einer Wohngemeinschaft mit Bickel, dem Nicht-Mehr-Sportchef der Grasshoppers zusammenlebte.

Am Ende des Tages bzw. der Saison bleibt jedenfalls stehen, dass der Nachfolger von Djuricin, der Ungarn-Schweizer Zoltan Kadar, seine Chance nicht nützen konnte - und in den verbliebenen 13 Partien den Aufstieg in die Super League „verkackte“ ...

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