08.05.2020 06:05 |

Verletzungsgefahr

Mit dem Fahrrad kindersicher unterwegs

Jedes Jahr werden rund 5000 Kinder in Österreichs Spitälern nach Radunfällen behandelt. Viele Verletzungen wären vermeidbar.

Die nach einem Radunfall behandelten Kinder sind meist zwischen 10 und 14 Jahre alt, Buben erwischt es dabei öfters als Mädchen. „Jede dritte Verletzung ist als schwer einzustufen, wobei das Risiko mit dem Alter steigt. Am Kopf verletzten sich hingegen am häufigsten die unter 6-Jährigen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Holger Till, Präsident des Vereins „Große schützen Kleine“ und Vorstand der Grazer Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Daher: ob die Kleinen selbst radeln oder am Kindersitz, im Radanhänger oder Lastenrad mitfahren - einen gut sitzenden Helm tragen ist oberstes Gebot und die einfachste Schutzmaßnahme. Dieser sitzt richtig, wenn er beim „Wackeltest“ am Kopf nicht verrutscht, zwischen Kinn und Kinnriemen nicht mehr als eine Fingerbreite sowie zwischen Augenbrauen und Helm nur eine Daumenbreite passt. 

Sicheres Mitfahren am Fahrrad
Eltern stellen sich oft die Frage, wie sie ihren Sprössling am sichersten am Rad mitnehmen können. Sowohl Kindersitz, als auch Anhänger und Lastenrad haben Vor- und Nachteile. Kindersitze sind wendiger, jedoch ist bei einem Sturz des Fahrers auch das Kind betroffen. Bei Anhänger und Lastenrad wirkt sich ein Sturz des Fahrers aufs Kind weniger aus. Allerdings braucht es hier Übung, da es sich mit Anhänger und Lastenrad ganz anders fährt als ohne. Für alle „Transportvarianten“ gilt: Helm tragen und Gurt straff anlegen! Da Babys oft noch keinen gut sitzenden Helm tragen können, gibt es für sie oftmals spezielle Sicherheitseinrichtungen in Anhängern und Lastenrädern. So sind sie von der Helmtragepflicht ausgenommen. Sobald die Kids aber selbständig sitzen können, sollten sie unbedingt einen Helm aufsetzen!

Regina Modl, Kronenzeitung

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