Schmidt-Nachfolger

DIESER Mann soll den Abstieg der Admira abwenden!

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der FC Admira Wacker hat bereits einen Tag nach dem Rauswurf von Klaus Schmidt einen neuen Trainer gefunden - es handelt sich dabei um den Kroaten Zvonimir Soldo! Der 52-Jährige war als Spieler viele Jahre lang eine tragende Stütze im Nationalteam von Kroatien sowie beim VfB Stuttgart, wo für drei Saisonen der nunmehrige Admira-„Berater“ Felix Magath als Trainer sein sportlicher Vorgesetzter war.

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Doch auch später kreuzten sich die Wege der beiden Männer - im Jahr 2017 war Soldo für knapp 10 Monate als Assistent von Cheftrainer Magath bei Shandong Luneng Taishan in China engagiert. Spätestens seit dieser Zeit dürfte der „Head of Flyeralarm Global Soccer“, der Strippenzieher für Admira-Hauptsponsor Flyeralarm, von den Trainer-Fähigkeiten Soldos überzeugt sein. Und auch Admira-Manager Amir Shapourzadeh zeigte sich gegenüber der „Krone“ äußerst zufrieden mit dem neuen Coach: „Zvonimir Soldo ist unsere absolute Wunschlösung!“

Die Trainer-Karriere des in 129 Stuttgart-Spielen unter Trainer Magath aufgelaufenen Soldo war in den vergangenen Jahren etwas ins Stocken geraten, nachdem die ersten Jahre von durchaus respektablen Erfolgen geprägt gewesen waren. So hatte Soldo Kroatiens Rekordmeister Dinamo Zagreb im Frühjahr der Saison 2007/08 zu Meistertitel und Cup-Triumph geführt. Ein Jahr später heuerte er dann in Deutschland an, wo er den 1. FC Köln auf Platz 13 in der Bundesliga führte - wenn auch mit medial etwas kritisch gesehenem Defensiv-Fußball.

Ein schwacher Start in die anschließende Saison kostete ihn allerdings dann den Job. Danach verabschiedete sich der damals 42-Jährige erst einmal aus dem Fußball-Betrieb und kehrte in seine kroatische Heimat zurück, wo er sich in Zagreb dem Aufbau und Betrieb eines Café-Restaurants widmete. Erst Ende 2016 konnte ihn der inzwischen nach China „ausgeflogene“ Magath wieder für das Trainer-Dasein begeistern - mit einem Job als sein Assistent bei Shandong Luneng Taishan …

Die Admira, die in der Tabelle nach der 20. Runde nur noch aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen Schlusslicht WSG Tirol liegt, präsentiert den neuen Trainer am Dienstag zu Mittag auf einer Pressekonferenz in der BSFZ Arena nach einem öffentlichen Training.

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